19. September 2017

Es ist Herbst und die Nadeln klappern!

Es wird merklich frischer, kühler, feuchter und ungemütlicher draußen.
Ich gehöre zu denen, die es sich dann dreimal überlegen, ob sie vor die Tür gehen oder doch lieber drinnen im Nähzimmer oder auf dem Stricksessel Platz nehmen.
Momentan habe ich den Stricksessel eingenommen und die Nadeln klappern leise und fleißig vor sich hin.
So ist denn nun wieder ein feines Tuch fertig geworden, so dass es hier nun sogar ein ganzes Set gibt.
Mit passenden Handschuhe und
Overknees.
Das Tuch ist wieder mit feinem Durchbruchmuster übersät.
Und weil ich gerade so am Stricken war, wurden auch gleich noch ein Paar Socken fertig.
Die haben zwar nichts mit den oben gezeigten Strickarbeiten zu tun. Aber die Nadeln flutschten gerade so gut und so habe ich einfach weitergemacht.
Und weil ich die erst angefangen habe, als ich mir den BINGO-Schein von 60°Nord runtergeladen habe, durfte ich meine ersten beiden Kreuzchen setzen. Nämlich bei "Socken stricken" und "Rest verwerten". Denn für die feinen Ringel eignen sich Reste wunderbar. Schließlich bleiben bei annähernd jedem Paar Socken Reste übrig, die nicht wirklich noch etwas ergeben.
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12. September 2017

September-Aufgabe zum Triangle-QAL von Bernina

Die September-Aufgabe beim Triangle-Quil-Along auf dem Bernina Blog war schnell erledigt.
Dieser Blog hat irgendetwas von einem Berg. Deshalb ist mein Namensvorschlag, den wir für diesen Blog machen dürfen, auf Bernina oder Piz Bernina gefallen. Schließlich findet der Triangle-QAL ja auf dem Bernina Blog statt. Ich finde das sehr treffend, denn die Firma Bernina liegt in der Schweiz und der Berg Bernina in den Schweizer Alpen. Einen besseren Bezug kann es doch eigentlich nicht geben.
Und das ich mich bei meinen Blöcken für den Hauptteil für Segelschiffe entschieden habe, macht ja auch nichts. Denn in den Bergen gibt es wunderschöne Seen auf denen man, wenn auch nur mit kleineren Booten, segeln kann. Fallwinde, oder Abdeckung durch die Berge, machen es den Seglern sicherlich nicht einfach, aber eine kleine Herausforderung braucht es doch bei allem Tun.
Nicht das Ihr denkt, ich habe einen schiefen Guck und meine Dreiecke sind nichts geworden.
Bei mir biegen sich im Moment die Ränder, weil ich anstatt Sprühstärke, die ich nicht vertrage, Fixier-Stickvlies hinter meinen Stoff gebügelt habe. Fixier-Stickvlies ist dünner als normales Stickvlies. Aber es verstärkt mir auch den Stoff und da es nicht dauerhaft hält, lässt es sich mühe- und rückstandslos wieder entfernen.
Wie dieser Block mit anderen Stoffen und Farben wirkt, könnt Ihr Euch auf dem Bernina Blog anschauen. Da findet Ihr dann die Blöcke der Mitstreiter.
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5. September 2017

Es wird Herbst

Nicht erst seit dem 1. September, sondern schon einige Tage vorher wurde es bei uns schon recht herbstlich.
Entsprechend fiel dann auch die Idee für meine Arbeit zur Farbaktion im September auf DaWanda aus.
Die Aktion heißt übrigens SeptemberBraun. Und wie der Name schon erahnen lässt, ist die Hauptfarbe braun. Dazu soll noch eine weitere Farbe nach belieben hinzugefügt werden.

Da ich mich für dunkelbraun entschieden habe, wählte ich royalblau als Akzent dazu.
Wie man unschwer erkennen kann, ist es ein Halstuch geworden.
Man könnte auch kleines Dreiecktuch sagen, denn die Enden laufen schmal zu.
Es enthält Ajour oder auch Lochmuster genannt. Auf Neudeutsch heißt es wohl Lace-Strickerei.
Das ist das Mittelmuster
und hier das Randmuster mit den beiden Farbstreifen.
Weil es mir selbst sehr gut gefällt, habe ich gleich noch ein weiteres auf die Nadeln genommen.
Jetzt heißt es erstmal abwarten, wie es dem TeamFarbe gefällt und ob das Tuch mit auf die öffentliche Liste darf.
Wenn Ihr mal schauen wollt, was den Kollegen zur Farbvorgabe so eingefallen ist, dann schaut doch einfach mal auf der DaWanda Startseite vorbei.
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29. August 2017

Zwischenbericht zur Testmaschine Juki MO-654DE

Wie doch die Zeit vergeht! Nun sind schon 2 von 3 Testmonaten vorüber.
Da wird es Zeit Euch zu berichten, dass ich mich noch immer freue, die Juki MO-654DE für den nähPark Diermeier testen zu dürfen.
Ihr habt ja schon gesehen, dass ich zwischenzeitlich auch Jersey vernäht habe.
An diesem Langarmshirt habe ich auch mal den Flatlockstich ausprobiert.
Den Beitrag dazu gab es schon hier im Blog zu lesen.
Und hier noch eines in Verbindung mit einem Plott auf der Brust.
Auch dazu gab es schon einen Beitrag.
So glatte Nähte beim Jersey wie mit der Ovi habe ich trotz vieler Einstellarbeit mit der Nähmaschine nicht hinbekommen. Und viel schneller geht es auch noch.
Aber wirklich begeistert war ich mit dem Projekt Strickstoff.
Auch wenn der Cardigan noch nicht perfekt geworden ist, so weiß ich doch, dass das nicht das letzte Mal war, dass ich Strickstoff verarbeitet habe.
Mit diesen Arbeiten hat mich die Juki MO-654DE überzeugt.
Bisher war ich immer der Meinung: Nicht schlecht, wenn man eine Ovi hat, aber ohne geht es auch ganz gut. Ja, ganz gut, aber es geht halt noch besser, wie mir die Juki zeigt.
Ich muss da wohl noch mal in mich gehen *grübelgrübel*




22. August 2017

Ob das was wird?

Zum ersten mal mache ich bei einem Quilt-Along mit.
Bernina hat ihn auf seinem Blog ausgeschrieben.
Das schlichte Dreieckmuster hat mir von Anfang gut gefallen. Trotzdem habe ich lange überlegt, ob ich es wagen soll. So etwas Großes habe ich nämlich noch nie gequiltet. Bisher waren das Größte verschiedene Tischläufer. Und dann kommt noch dazu, dass es über einen sehr langen Zeitraum geht. Denn der Quilt Along (QAL) geht über mehr als 1 Jahr. Bis zum Januar 2019 sollen die Arbeiten dann präsentiert werden. Dafür hat Bernina auf seinem Blog einen eigenen Community Bereich eingerichtet.
Die August-Aufgabe war einfach und zügig erledigt. Es wurden dafür zwei verschiedenen Methoden angeboten.
Ich habe mich für die im Nachtrag genannte Methode entschieden und mein Lineal so präpariert, wie es eine Mitstreiterin empfohlen hatte. Dabei spart man die Mittelachse aus, damit man die Naht der Dreiecke aus zwei verschiedenen Stoffen zum Schneiden gut sehen kann.
Wer mich kennt, weiß, dass ich es nicht übertrieben bunt mag, sondern eher schlicht und dezent.
So habe ich mich für Stoffe von Janet Clare entschieden, die durchweg in zweierlei beige und dunkelblau gehalten sind. Trotzdem habe ich es geschafft, 10 verschieden gemusterte Stoffe, wie empfohlen, zu erhalten.
Wer also noch einsteigen will, kann dies gern tun. Die Aufgabe war schnell bewerkstelligt, so dass es sicherlich auch Jemandem gelingt, dessen Zeit knapp bemessen ist.
Ich bin gespannt, wie es im September weiter geht und werde Euch gern davon berichten.
Bis dahin schaue ich immer wieder auf dem Bernina Blog vorbei um zu gucken, wie es bei den Kollegen aussieht mit dem Triangel Quilt Along und auch den immer wieder anderen Themen rund ums Nähen.
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17. August 2017

Elefantenliebe

Wer mich kennt, weiß, dass ich eine Schwäche für Elefanten und Affen habe.
Und so ist es nicht verwunderlich, wenn ich diese ab und an auch auf meinen Projekten verewige.
So jetzt geschehen auf meinem neuen T-Shirt, welches ich mir noch zum Sommerende gegönnt habe.
Ich hatte Euch ja schon erzählt, dass mir meine Tochter ihren Plotter ausgeliehen hat. Wie man sieht, ist es noch nicht perfekt. Aber ich habe verstanden wie es funktioniert und so kann ich die Sache mal im Hinterkopf behalten.
Denn wie heißt es doch so schön: "Wenn man keine Wünsche mehr hat, kann man sich auch gleich auf dem Friedhof begraben lassen." Aber dafür fühle ich mich definitiv noch zu jung, auch wenn ich schon eine Oma bin.
Der Schnitt des Shirts ist aus der Ottobre 2/2015; ganz schlicht mit überschnittenen Schultern und Schulterpasse.
Diese habe ich farblich mit dem Schnürchenfuß meiner "Dicken Berta" verziert. Die Einfassungen an Hals und Armausschnitten, sowie den Saum durfte sie mit der Zwillingsnadel nähen. Ansonsten war mal wieder die JUKI MO-654DE gefragt, die ich, wie Ihr wisst, für den nähPark Diermeier testen darf. Ich mag sie immer mehr und beide Maschinen ergänzen sich ganz prima.
Hier noch ein Tragefoto. An mir sieht es ein wenig wie ein Trikot aus. Dabei ist meine Figur mittlerweile alles andere als sportlich. *grins* (Humor ist, wenn man trotzdem lacht).
Und weil das Shirt mir ganz allein gehört, darf es heute zu RUMS.




10. August 2017

Cardigan …

Ich wollte schon immer mal Strickstoff nähen; habe mich aber bisher, aus Angst vor Laufmaschen nicht getraut. Doch mit der Ovi Juki MO-654DE, die ich für den nähPark Diermeier teste, war ich jetzt mutig.
Es hat wunderbar geklappt!
Am rückwörtigen Halsausschnitt und in die Schultern habe ich Framilastic ungedehnt mitlaufen lassen.
Das Nähfüßchen hat dafür eine spezielle Aussparung.
Da das Framilastic transparent ist, sieht man es auch nicht.
Die Säume und Kanten werden nur einfach umgeschlagen und festgenäht. Da diese aber mit Ovi so sauber und ordentlich wie bei gekaufter Kleidung ist, macht das nichts.
So kann ich mich mit meiner neuen Jacke frei bewegen.
Super, so mag ich das. Übrigens der Schnitt ist aus der Ottobre 2/2015.
Und weil das ganz allein meine Jacke ist, darf sie heute zu RUMS.

8. August 2017

AugustLaune

… so heißt die Farbaktion im August.
Hierbei ist die Hauptfarbe gelb und es müssen noch zwei weitere Farben, die gelb untergeordnet sind, dazu genommen werden.
Ich habe mich für ein Paar Topflappen in Double-face-Technik entschieden.
Wenn Ihr mal schauen wollt, was den Kollegen zu dieser Farbkombi eingefallen ist, dann schaut doch mal bei DaWanda.
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1. August 2017

Nervensägen bleiben draußen!

Nerven Euch die Fruchtfliegen in diesem Jahr auch so sehr, wie mich?
Als ich dann auf dem Bernina-Blog einen Beitrag über Schüsselabdeckungen sah, hab ich mir vor den Kopf gehauen. Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin? Schließlich habe ich vor vielen Jahr ja auch mal welche genäht. Allerdings nur aus einer Lage Stoff, bei der ich den Rand doppelt eingeschlagen und zum Tunnel genäht, in den ich dann ein Gummi eingezogen hatte.
Auf dem Bernina-Blog hat Fräulein Otten den Stoff gedoppelt. Das sieht eleganter/ordentlicher aus.
Also habe ich es diesesmal auch so gemacht. Und das ist mein Ergebnis:

Nun ist die kleine Fliegenplage ausgesperrt und das sieht nicht nur ansprechend aus, sondern Stoff hat den Vorteil, dass er atmungsaktiv ist. Und so schwitzen die Sachen unter der Haube nicht, wie es bei den gekauften Plastikfolien passiert. Ich hoffe mit dem doppelten Stoff funktioniert das auch noch so gut wie es mit der einfachen Lage.
Und nein, die Luftballons sind nicht gestickt.
Ich habe zum ersten Mal geplottet. Meine Tochter hat für eine Woche nicht die Möglichkeit Ihren Plotter zu nutzen. Da ich mich mit dem Gedanken trage, mir evtl. einen anzuschaffen, hat Sie mir Ihren, zum Ausprobieren, vorbeigebracht. Ich würde mal sagen: Hat funktioniert!
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20. Juli 2017

Alles meine …

Ach, was bin ich egoistisch geworden, seit ich die Juki MO-654DE für den nähPark Diermeier testen darf.
Auch die nächste Arbeit ist etwas für mich geworden.

Nun durfte die Overlockmaschine von Juki Jersey verarbeiten. 
Da habe ich gleich noch etwas Neues ausprobiert.
Ich habe in der Schulter, die ja schräg geschnitten ist und deshalb beim Nähen leicht verzogen werden kann, ein elastisches Band (Framilastic) mitlaufen lassen.
Die Juki hat nämlich eine entsprechende Aussparung im Nähfuß, durch die das Band gesteckt werden kann. Da das Framilastic aber durchsichtig ist, habe ich es nicht geschafft das zu Fotografieren. Und deshalb gibt es kein Bild davon.
Hoffentlich denke ich bei meiner nächsten Arbeit daran, während dem Nähen kurz zu stoppen und ein Bild zu machen, damit Ihr eine Vorstellung davon bekommt.
Wie es sich für eine Ovi gehört, hat sie die Teile in einem Arbeitsgang zusammen genäht und versäubert. Lediglich die Brusttasche und den Halsausschnitt hat die "Dicke Berta" genäht. 
So schnell hatte ich noch nie ein Shirt zusammen. Bisher habe ich nämlich dafür einen Spezialstich (eleastischer Geradstich) meiner Bernina genutzt. Das ist aber wie im Gänseschritt gehen.
Sogar an die Säume durfte die Ovi ran. Denn ich habe mal ausprobiert wie der Flatlockstich geht. Ganz nett, aber ich glaube nicht, dass er bei mir zum Dauereinsatz kommen wird.
Und weil das Shirt für mich ganz allein ist, darf es auch gleich rüber zu RUMS.


16. Juli 2017

Der erste Eindruck

Vielleicht wartet der ein oder andere von Euch auf die Schilderung, wie mir die Juki MO-654DE gefällt. Denn etliche haben ja mitbekommen, dass ich diese Oberlockmaschine für den nähPark Diermeier testen darf.

Bis vor 1-2 Jahren war mir die Marke Juki nur als Industriemaschine ein Begriff. Bis dann einige Testberichte über Nähmaschinen dieser Marke im Netz auftauchten, die durch die Bank weg positiv ausfielen. Aber über Overlockmaschinen hatte ich nichts gelesen. Als dann der nähPark zum Produkttesten aufrief, war meine Neugier gänzlich geweckt. Der nähPark bot 17 Maschinen für 17 Tester an. Jeder Bewerber sollte sich für eine Maschine entscheiden. Also habe ich alle zur Verfügung stehenden Overlockmaschinen angeschaut und mich für das Modell MO-654DE entschieden.

Sie sieht mit Ihren Spannungsrädchen vielleicht nicht so aufgeräumt aus, wie die Maschinen, bei denen diese längs eingebaut sind, aber ich mag es so.
Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass die Aufregung groß war, als ich nach Ablauf der Bewerbungszeit eine e-Mail vom nähPark erhielt, dass ich genau diese Maschine drei Monate lang testen darf. Ich bin ein Glückspilz, denn wenn der nähPark ruft, folgen Viele.
Gekommen ist sie in einem stabilen Karton in handlicher Größe. Mein Mann hat ihn mir ins Nähzimmer getragen und gemeint: "Mit so was Kleinem gibtst Du Dich zufireden?" Da fällt mir nichts zu ein. Männer …!!
Schon beim Auspacken machte die Maschine mit seinem hochwertigen Kunststoff einen stabilen Eindruck. Die Maschine ist klein, handlich, kompakt und lässt sich mit 7kg, falls erforderlich, auch gut transportieren. Die mitgelieferte Abdeckhaube ist allerdings dünn und schlabberig, was mich persönlich jedoch nicht stört, da meine Maschinen nicht ständig auf Wanderschaft gehen, sondern einen festen Platz haben.
Das Zubehör befindet sich in einem durchsichtigen Kunststofftäschchen mit Zipper.
Gut gefällt mir, dass die Maschine mit normalen Nähmaschinennadeln arbeitet, welche Vielnäher ja gewöhnlich immer in den verschiedensten Stärken und Ausführungen zu Hause auf Vorrat haben.
Die Juki MO-654DE hat dann Platz genommen und die ersten Gehversuche konnten nach dem Lesen der Bedienungsanletung, welche recht bescheiden aber verständlich daher kommt, starten.
Beim erstenmal war ich noch feige und habe meine Fäden an die vorgefädelten angeknotet.
Als sehr angenehm empfinde ich, dass die Juki nicht lauter arbeitet, als eine normale Nähmaschine. Das macht sie mir gleich sympatisch. Denn manche Overlockmaschinen sollen ja die reinsten Krawallschweine sein.
Am zweiten Tag war ich dann mutig. Schließlich will ich die Maschine testen und da sollte man auch selbst eingefädelt haben. Also alle Fäden abgeschnitten und schön der Reihe nach, wie vorgeschrieben eingefädelt. Und was soll ich sagen: die Handhabung der Maschine ist einfach.
Die Fadenführung wird durch farbige Markierungen vereinfacht, so dass nicht ständig der Blick in die Anleitung erforderlich ist.
Wirklich prima ist, dass man beim Einfädeln des 2. Greiferfadens, welcher sich etwas versteckt, einfach ein Hebelchen drücken kann, so dass einem dieser etwas entgegen kommt und das Einfädeln somit erleichtert wird. Danach dreht man am Handrad und der Greifer springt wieder in seine Ausgangsposition zurück.

Auch beim Rollsaum, den ich schon ausprobiert habe, ist kein Umbau erforderlich. Nach dem entsprechenden Einfädeln (2 oder 3 Fäden zieht man ein Hebelchen zu sich hin, schaltet die Messer aus und schon kann es losgehen.
Ich habe diesen an einem Nachthemd ausprobiert, welches ich mir genäht habe.
Von hinten mit den gekreuzten Bändern sieht es fast netter aus als von vorn.
Die Maschine, die mit 1.500 Stichen/Min. angegeben ist, meistert aber nicht nur einfache Baumwolle, sondern auch Untersetzer und Topflappen, die aus 2 Lagen Stoff mit 2 Lagen Thermolam dazwischen, daherkommen, fasst sie unbeeindruckt zusammen, so dass sich diese Nähte gut hinter Schrägband verstekcen lassen.
Die Topflappen kennt Ihr ja schon von diesem Beitrag.
Und auch bei dem Kissen, welches Ihr von diesem Beitrag kennt, hat sie nicht nur zusammengenäht, sondern auch vorher die drei verschiedenen Stoffe zusammengenäht, die ich dann mit der "Dicken Berta" verziert habe.
Im Team harmonieren die beiden ganz prima.
Das haben sie auch beim Nähen dieser Bluse bewiesen. Hier war der Stoff recht dünn. Aber das hat die Juki MO-654DE in keinster Weise beeindruckt.
So, das soll es für's erste gewesen sein. Aber das Testen geht weiter. Schließlich soll sie Maschine noch zeigen, wie sie mit Jersey und Strickstoff umgeht.
Wie die Tests der anderen Juki Maschinen ausgefallen ist, könnt Ihr in den nächsten Tagen auch im Internet finden. Denn ich bin ja nur eine von 17.
Und auch ich bin neugierig, was meine Kollegen über "Ihre" Jukis zu berichten haben.





13. Juli 2017

Eine Bluse mit Kragen und Manschetten …

… habe ich mir genäht und fühle mich sehr wohl darin.
Der Stoff ist ein leichter Baumwollstoff. Er heißt Abby und wiegt nur 75g/m². Er lässt sich wunderbar verarbeiten. Ein wenig habe ich noch davon.
Ihr werdet es nicht glauben, aber auch dieser Schnitt stammt aus der Inspiration Nr. 68 (Bernina). Kennt Ihr das? Es gibt Hefte, da könnte man fast jedes Modell nacharbeiten und dann hat man welche, da sind die Modelle ganz nett. Aber wenn es dann ans Machen geht, wandern sie wieder in ihr Fach und es muss ein anderer Schnitt her. Die Inspiration Nr. 68 gehört zu denen, die ewig lange brauchen, bis sie ins Fach wandern, weil man immer wieder was neues findet, was man unbedingt noch nähen will.
Aber ich schweife ab. Sie, die Bluse, liegt nicht eng am Hals, sondern ist schön offen und hat trotzdem einen feinen Kragen.
Die kurze Knopfblende ist nur Fake. Denn der Ausschnitt ist groß genug um einfach so reinzuschlupfen.
Aber die Manschette ist echt mit Knopfloch. Aber auch nicht eng gearbeitet, so dass man die Ärmel auch mal schoppen kann.
Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen; der nähPark Diermeier hatte zum Juki Produkttest aufgerufen und ich darf dabei sein. In diesem Rahmen ist auch die Bluse entstanden. Denn ich muss ja testen, wie sich die Oberlock MO-654D bei den unterschiedlichen Materialien verhält. Und deshalb zeige ich Euch auch eine Innennaht.
Es ist doch gleich ein völlig anderes Gefühl, wenn man weiß, dass die Arbeit von innen genau so sauber aussieht, wie von außen. Das ist zwar sicherlich nur eine Kopfsache, aber die lässt diesen gleich aufrechter auf dem Hals sitzen. *lach*
Demnächst verrate ich Euch mehr über meinen ersten Eindruck von diesem Maschinchen.
Aber nun geht es erst einmal ab zu Rums!




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