20. Juli 2017

Alles meine …

Ach, was bin ich egoistisch geworden, seit ich die Juki MO-654DE für den nähPark Diermeier testen darf.
Auch die nächste Arbeit ist etwas für mich geworden.

Nun durfte die Overlockmaschine von Juki Jersey verarbeiten. 
Da habe ich gleich noch etwas Neues ausprobiert.
Ich habe in der Schulter, die ja schräg geschnitten ist und deshalb beim Nähen leicht verzogen werden kann, ein elastisches Band (Framilastic) mitlaufen lassen.
Die Juki hat nämlich eine entsprechende Aussparung im Nähfuß, durch die das Band gesteckt werden kann. Da das Framilastic aber durchsichtig ist, habe ich es nicht geschafft das zu Fotografieren. Und deshalb gibt es kein Bild davon.
Hoffentlich denke ich bei meiner nächsten Arbeit daran, während dem Nähen kurz zu stoppen und ein Bild zu machen, damit Ihr eine Vorstellung davon bekommt.
Wie es sich für eine Ovi gehört, hat sie die Teile in einem Arbeitsgang zusammen genäht und versäubert. Lediglich die Brusttasche und den Halsausschnitt hat die "Dicke Berta" genäht. 
So schnell hatte ich noch nie ein Shirt zusammen. Bisher habe ich nämlich dafür einen Spezialstich (eleastischer Geradstich) meiner Bernina genutzt. Das ist aber wie im Gänseschritt gehen.
Sogar an die Säume durfte die Ovi ran. Denn ich habe mal ausprobiert wie der Flatlockstich geht. Ganz nett, aber ich glaube nicht, dass er bei mir zum Dauereinsatz kommen wird.
Und weil das Shirt für mich ganz allein ist, darf es auch gleich rüber zu RUMS.


16. Juli 2017

Der erste Eindruck

Vielleicht wartet der ein oder andere von Euch auf die Schilderung, wie mir die Juki MO-654DE gefällt. Denn etliche haben ja mitbekommen, dass ich diese Oberlockmaschine für den nähPark Diermeier testen darf.

Bis vor 1-2 Jahren war mir die Marke Juki nur als Industriemaschine ein Begriff. Bis dann einige Testberichte über Nähmaschinen dieser Marke im Netz auftauchten, die durch die Bank weg positiv ausfielen. Aber über Overlockmaschinen hatte ich nichts gelesen. Als dann der nähPark zum Produkttesten aufrief, war meine Neugier gänzlich geweckt. Der nähPark bot 17 Maschinen für 17 Tester an. Jeder Bewerber sollte sich für eine Maschine entscheiden. Also habe ich alle zur Verfügung stehenden Overlockmaschinen angeschaut und mich für das Modell MO-654DE entschieden.

Sie sieht mit Ihren Spannungsrädchen vielleicht nicht so aufgeräumt aus, wie die Maschinen, bei denen diese längs eingebaut sind, aber ich mag es so.
Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass die Aufregung groß war, als ich nach Ablauf der Bewerbungszeit eine e-Mail vom nähPark erhielt, dass ich genau diese Maschine drei Monate lang testen darf. Ich bin ein Glückspilz, denn wenn der nähPark ruft, folgen Viele.
Gekommen ist sie in einem stabilen Karton in handlicher Größe. Mein Mann hat ihn mir ins Nähzimmer getragen und gemeint: "Mit so was Kleinem gibtst Du Dich zufireden?" Da fällt mir nichts zu ein. Männer …!!
Schon beim Auspacken machte die Maschine mit seinem hochwertigen Kunststoff einen stabilen Eindruck. Die Maschine ist klein, handlich, kompakt und lässt sich mit 7kg, falls erforderlich, auch gut transportieren. Die mitgelieferte Abdeckhaube ist allerdings dünn und schlabberig, was mich persönlich jedoch nicht stört, da meine Maschinen nicht ständig auf Wanderschaft gehen, sondern einen festen Platz haben.
Das Zubehör befindet sich in einem durchsichtigen Kunststofftäschchen mit Zipper.
Gut gefällt mir, dass die Maschine mit normalen Nähmaschinennadeln arbeitet, welche Vielnäher ja gewöhnlich immer in den verschiedensten Stärken und Ausführungen zu Hause auf Vorrat haben.
Die Juki MO-654DE hat dann Platz genommen und die ersten Gehversuche konnten nach dem Lesen der Bedienungsanletung, welche recht bescheiden aber verständlich daher kommt, starten.
Beim erstenmal war ich noch feige und habe meine Fäden an die vorgefädelten angeknotet.
Als sehr angenehm empfinde ich, dass die Juki nicht lauter arbeitet, als eine normale Nähmaschine. Das macht sie mir gleich sympatisch. Denn manche Overlockmaschinen sollen ja die reinsten Krawallschweine sein.
Am zweiten Tag war ich dann mutig. Schließlich will ich die Maschine testen und da sollte man auch selbst eingefädelt haben. Also alle Fäden abgeschnitten und schön der Reihe nach, wie vorgeschrieben eingefädelt. Und was soll ich sagen: die Handhabung der Maschine ist einfach.
Die Fadenführung wird durch farbige Markierungen vereinfacht, so dass nicht ständig der Blick in die Anleitung erforderlich ist.
Wirklich prima ist, dass man beim Einfädeln des 2. Greiferfadens, welcher sich etwas versteckt, einfach ein Hebelchen drücken kann, so dass einem dieser etwas entgegen kommt und das Einfädeln somit erleichtert wird. Danach dreht man am Handrad und der Greifer springt wieder in seine Ausgangsposition zurück.

Auch beim Rollsaum, den ich schon ausprobiert habe, ist kein Umbau erforderlich. Nach dem entsprechenden Einfädeln (2 oder 3 Fäden zieht man ein Hebelchen zu sich hin, schaltet die Messer aus und schon kann es losgehen.
Ich habe diesen an einem Nachthemd ausprobiert, welches ich mir genäht habe.
Von hinten mit den gekreuzten Bändern sieht es fast netter aus als von vorn.
Die Maschine, die mit 1.500 Stichen/Min. angegeben ist, meistert aber nicht nur einfache Baumwolle, sondern auch Untersetzer und Topflappen, die aus 2 Lagen Stoff mit 2 Lagen Thermolam dazwischen, daherkommen, fasst sie unbeeindruckt zusammen, so dass sich diese Nähte gut hinter Schrägband verstekcen lassen.
Die Topflappen kennt Ihr ja schon von diesem Beitrag.
Und auch bei dem Kissen, welches Ihr von diesem Beitrag kennt, hat sie nicht nur zusammengenäht, sondern auch vorher die drei verschiedenen Stoffe zusammengenäht, die ich dann mit der "Dicken Berta" verziert habe.
Im Team harmonieren die beiden ganz prima.
Das haben sie auch beim Nähen dieser Bluse bewiesen. Hier war der Stoff recht dünn. Aber das hat die Juki MO-654DE in keinster Weise beeindruckt.
So, das soll es für's erste gewesen sein. Aber das Testen geht weiter. Schließlich soll sie Maschine noch zeigen, wie sie mit Jersey und Strickstoff umgeht.
Wie die Tests der anderen Juki Maschinen ausgefallen ist, könnt Ihr in den nächsten Tagen auch im Internet finden. Denn ich bin ja nur eine von 17.
Und auch ich bin neugierig, was meine Kollegen über "Ihre" Jukis zu berichten haben.





13. Juli 2017

Eine Bluse mit Kragen und Manschetten …

… habe ich mir genäht und fühle mich sehr wohl darin.
Der Stoff ist ein leichter Baumwollstoff. Er heißt Abby und wiegt nur 75g/m². Er lässt sich wunderbar verarbeiten. Ein wenig habe ich noch davon.
Ihr werdet es nicht glauben, aber auch dieser Schnitt stammt aus der Inspiration Nr. 68 (Bernina). Kennt Ihr das? Es gibt Hefte, da könnte man fast jedes Modell nacharbeiten und dann hat man welche, da sind die Modelle ganz nett. Aber wenn es dann ans Machen geht, wandern sie wieder in ihr Fach und es muss ein anderer Schnitt her. Die Inspiration Nr. 68 gehört zu denen, die ewig lange brauchen, bis sie ins Fach wandern, weil man immer wieder was neues findet, was man unbedingt noch nähen will.
Aber ich schweife ab. Sie, die Bluse, liegt nicht eng am Hals, sondern ist schön offen und hat trotzdem einen feinen Kragen.
Die kurze Knopfblende ist nur Fake. Denn der Ausschnitt ist groß genug um einfach so reinzuschlupfen.
Aber die Manschette ist echt mit Knopfloch. Aber auch nicht eng gearbeitet, so dass man die Ärmel auch mal schoppen kann.
Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen; der nähPark Diermeier hatte zum Juki Produkttest aufgerufen und ich darf dabei sein. In diesem Rahmen ist auch die Bluse entstanden. Denn ich muss ja testen, wie sich die Oberlock MO-654D bei den unterschiedlichen Materialien verhält. Und deshalb zeige ich Euch auch eine Innennaht.
Es ist doch gleich ein völlig anderes Gefühl, wenn man weiß, dass die Arbeit von innen genau so sauber aussieht, wie von außen. Das ist zwar sicherlich nur eine Kopfsache, aber die lässt diesen gleich aufrechter auf dem Hals sitzen. *lach*
Demnächst verrate ich Euch mehr über meinen ersten Eindruck von diesem Maschinchen.
Aber nun geht es erst einmal ab zu Rums!




9. Juli 2017

Im Sommer wird es maritim!

Sommer ist für mich immer verbunden mit Sonne, Wind und Wasser.
Und so ist das nächste Geschenk entsprechend ausgefallen.
Es wurden ein Paar Topflappen. Ich habe sie in der Inspiration Nr. 68 von Bernina gesehen und mich sofort verliebt.
Da ich aber derzeit keinen Streifenstoff da hatte, jedoch weißen und blauen Baumwollstoff, habe ich mir den Streifenstoff erst einmal selbst genäht.
Und im Anschluss daran bestickt, wobei der Körper des Krebses appliziert und Beine und Kneifer gestickt sind. Die Windrose ist komplett gestickt. Die entsprechenden Dateien kann man sich bei Bernina herunterladen.
Die Topflappen bestehen jeweils aus einer Lage dunkelblauem Stoff, 2 Lagen Thermolam und eine Lage bestickter Streifenstoff. So werden die Hände gut geschützt.
Das ganze wurde dann mit Overlock zusammengefasst und
anschließend mit Schrägband versehen.
Fertig ist ein sommerliches Geschenk.
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4. Juli 2017

Blau-weiß …

… so sollen die Werke für die Farbaktion im Juli auf DaWanda sein.

 Bei mir ist es eine Kissenhülle geworden.
Diese habe ich mit 3 dieser Blumen versehen und zudem mit Zackenlitze und Satinband verziert.
Ich bin gespannt wie es wohl ankommt bei der Farbaktion.
Wenn Ihr schauen wollt, was den Kollegen zu der Farbkombi so eingefallen ist, dann klickt mal hier.
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27. Juni 2017

Geldgeschenk mit doppeltem Nutzen

Für das vergangene Wochenende musste ein Geldgeschenk her. Einfach so im Umschlag übergeben, macht man ja in der Regel ungern. Und so habe ich mich an die Nähmaschine und die Ovi Juki Mo-654 DE, die ich für den nähPark Diermeier testen darf.

Wie ihr seht, arbeitet die Juki sehr schön gleichmäßig, ohne dabei Krach zu machen.
Immerhin hatte sie vier Lagen zu verarbeiten. 2 x Stoff und dazwischen 2 x Thermolam.
Am Ende ist es ein Untersetzer geworden. Der Erdbeerkranz ist eine Stickdatei aus dem kostenlosen ArtLink-Programm von Bernina.
Darauf ist ein Schmetterling aus Geldscheinen gelandet.Wie man den Schmetterling faltet, habe ich im Internet gefunden.
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15. Juni 2017

Espandrillos selber nähen

Seid im letzten Jahr die Prym-Sohlen für Espandrillos vorgestellt wurden, geistert mir dieses Projekt im Kopf herum. Schließlich gehöre auch ich zu denen, die sich früher in jedem Spanienzurlaub ein Paar gegönnt haben und sie geschleppt haben, bis die Sohlen in Fetzen hingen.
Bei den Prym-Sohlen könnte es etwas anders laufen. Denn diese haben eine Gummisohle unter dem Jutegeflecht erhalten. Das gefällt mir. Denn wenn ich mir schon die Arbeit mache, dann dürfen sie auch etwas länger halten, als 6-8 Wochen.
Aber Ihr kennt das sicherlich. Es gibt immer Projekte, die wandern seltsamerweise immer wieder nach hinten. Aber nun war es so weit.
Das erste Paar habe ich genau nach Anleitung, die den Sohlen beiliegt, gefertigt. Und zwar aus dem Organic Cotton Canvas "Hidden Garden" von Birch. Hat gut geklappt, aber sie sitzen ein wenig locker.
Also ran an das zweite Paar.
Hier habe ich zwar auch einen Organic Cotton Canvas von Birch genommen. Er ist aber zum Einen etwas leichter und für das Futter habe ich einen normalen Baumwollstoff genommen.
Vorher habe ich mir noch einen Stempel aus Moosgummi geschnitten, den ich auf ein Holzklötzchen geklebt habe. Die Textilfarbe wurde nach dem Trocknen durch Bügeln fixiert.
Diesesmal habe ich dann die Nahtzugabe halbiert und trotzdem Füßchenbreit genäht. Die sitzen nun prima.
Nun habe ich ein Paar, die ich gleich frühmorgens anziehen kann und ein Paar für abends, wenn die Füße geschwollen sind. SUPER - ich mag sie beide!
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9. Juni 2017

Ein plastisches Strickmuster

Wer mich ab und an bei Twitter besucht, hat sicherlich gesehen, was ich am Pfingswochenende gerade so auf der Stricknadel hatte.
Wie gefällt Euch das Muster?
Dachte ich es mir doch, dass es Euch gefällt.
Ich habe es in einem alten Strickmusterbuch gefunden.
Es stammt aus 1984 und ich habe es von meiner Schwiegermutter geerbt.
Alle Muster sind Textanleitungen mit kleinen Musterbildern, wie das von meinem obigen Strickstück.
Da ich aber schon sehr oft hier gelesen habe, dass viele Stricker und Strickerinnen mit den Textanleitungen oftmals nicht klar kommen, habe ich aus dem obigen Muster, welches im Buch Pergolamuster I heißt, eine Strickschrift erstellt.
Mittlerweile bin ich fertig geworden mit dem rosa Teil. Wollt Ihr sehen, was es geworden ist?
Es wurde ein Babypulli, dessen Seiten nur am Bund geschlossen wurden. So ist es im Sommer schön luftig ohne das die Sonne der zarten Haut schaden kann.
Und weil das Pulloverchen genau richtig für den Sommer ist, darf der Beitrag auch zum BlogSommer.





1. Juni 2017

JuniSorbet

Das ist der Titel der Farbaktion auf DaWanda im Juni.
Es geht dabei darum, nur Pastellfarben, mindestens 3 verschiedene, zu verarbeiten.
Für mich eine echte Herausforderung! Ich kann mich damit nämlich nicht so richtig anfreunden. Vielleicht liegt es daran, dass mir selbst Pastellfarben gar nicht stehen. Dann hat man es so drin, dass man sie möglichst vermeidet.
Aber stellt Euch mal vor, mir ist da tatsächlich etwas eingefallen.
Das kommt Euch bekannt vor?
Ja, solche Babysandalen in grün habe ich kürzlich erst gehäkelt. Und ich war selbst so begeistert davon, dass ich dachte, vielleicht mag ja die ein oder andere Mami oder Omi auch Pastellfarben für's Baby.
Ich bin mal gespannt, ob es dem Teamfarbe auch gefällt und Sie in die Liste aufgenommen werden.
Die findet Ihr übrigens hier: Klick. Da könnt Ihr dann auch schauen, was den Kollegen zu Pastell so eingefallen ist.
Und weil die kleinen Sandalen ja speziell für den Sommer sind, dürfen Sie auch zum BlogSommer gehen. Dort findet Ihr nette Anregungen, zum Teil auch Anleitungen, für den Sommer und die sind nicht nur aus dem Bereich Handarbeiten. Ein Besuch dort lohnt sich also für jeden.

23. Mai 2017

Kleines Schultertuch

Ein guter Freund lies es sich nicht nehmen, mir zum Geburtstag Wolle zu schenken.
Dummerweise habe ich vorab davon kein Bild gemacht. Ich kann Euch aber verraten das diese von Rico war und zu 95% aus Baumwolle bestand. Mehr bekomme ich aus dem Kopf nicht mehr zusammen.
Was ich aber zusammen bekommen habe, ist ein wunderschönes kleines Schultertuch, das sich an lauen Sommerabenden sicherlich gut macht an mir.

Ich freue mich darauf, es bald nutzen zu können.
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9. Mai 2017

Sehnsucht nach Sonne

Tja, auf was für Gedanken der Mensch so kommt, wenn er ein Sonnenmensch ist und sehnsüchtig auf sie wartet.
Da sind mir doch glatt Baby-Sandalen von der Häkelnadel gehüpft. Sind die nicht niedlich?
Ich hoffe mal, dass das nun die Sonne lockt. Denn bis so ein kleines Wesen seine nackten Füßchen da reinstecken kann, sollte es schön warm sein.
Und weil ich gesehen habe, dass hier einige Bloggerinnen gemeinsam eine Linkparty zum Thema Sommer, nämlich den BlogSommer, ins Leben gerufen haben, werde ich diese kleinen Sandalen dort verlinken.
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2. Mai 2017

Summerfeeling …

… und das bei den so wenig sommerlich anmutenden Temperaturen.
Aber stellt Euch vor, bei der Farbaktion auf DaWanda wurde für den Mai Türkis und eine weitere Farbe gewählt. Sie heißt MaiLife und für mich weckt diese Farbe den Sommer. Denn bei Türkis, denke ich an Meer und Wasser im Allgemeinen.
Seht selbst,kommt bei dieser kühlenden Farbe der Topflappen und den roten Tomaten nicht Lust auf Sommer auf. Wer möchte sich da nicht im Freien aufhalten? Vielleicht sogar mit einem Sprung ins kühle Nass oder wenigsten die Beine im Wasser baumeln lassen?
Wollen wir mal hoffen, dass die Tomaten draußen in diesem Jahr schön werden. Noch befinden sie sich im Anzuchtkasten. Im letzten Jahr konnten wir uns glücklich schätzen, dass mein Mann ein Gewächshaus für die Gurken und Tomaten hat. Denn die Ernte der Tomaten im Freiland war mehr als dürftig. Hoffen wir, dass es in diesem Jahr besser wird und wir draußen und drinnen ernten können.
Aber ich schweife ab; wenn Ihr schauen wollt, was den Kollegen zur Farbvorgabe von MaiLife eingefallen ist, dann schaut doch mal hier: KLICK.
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25. April 2017

Sturmfreie Bude …

und was mache ich da?
N  Ä  H  E  N  !  !  !
Das wurde aber auch Zeit.
Denn schon Anfang März habe ich mir den Schnitt "Little Ruby" von Hansedelli gekauft.
Ihr wisst ja, dass ich die Geldbörsen von dieser Designerin sehr mag. Und nun hat sie eine kleine Schwester kreiert.

Sie ist ganze 4cm kürzer und hat immens viel Stauraum im Inneren.
Es ist ein ausgeklügeltes System, bei dem die Karten verschachtelt nebeneinander Platz finden und trotzdem mehrfach belegt werden können. Auch gibt es wieder Steckfächer, bei denen die Karten hochkant hinein kommen und außer dem Scheinfach noch 2 Fächer in diesem Format. So kann man entweder die Geldscheine gut sortiert aufbewahren, oder aber der Einkaufzettel, Kassenbon und was man sonst noch mal schnell in die Geldbörse reinpackt.
Das Münzfach wird auch hier mit einem Reißverschluss geschlossen und hat von mir am Zipper eine kleine Metalleule erhalten. Die passt auf den Inhalt gut auf.
Die Rückansicht entspricht der, der langen Geldbörsen.
Mein Fazit: Der innere Aufbau dieser Geldbörse stellt an Mensch und Maschine höhere Anforderungen als die lange Börse. Sogar meine "Dicke Berta", die gern dicke Materialien näht, war für die angebotene Steighilfe an 2 Stellen sehr dankbar.
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13. April 2017

Lamifix - was ist das?

Das wurde ich in letzter Zeit häufiger gefragt.


Und ob man sich damit selbst Wachstuch zur Weiterverarbeitung herstellen kann.
Ich habe es ausprobiert und eine Strandtasche damit ausgeschlagen.
Es hat einwandfrei funktioniert. Allerdings knistert die Folie bei dieser, nicht wirklich flachen, Arbeit.
Mir gefällt es, aber meine Tochter mag das Knistern und Rascheln nicht. Nach dem Aufbügeln dieser Folie ist die Arbeit feucht abwischbar. Es kann auch jederzeit wieder nachgebügelt werden, falls sich die Folie doch mal vom Stoff löst. Aber waschen sollte man die Arbeit danach nicht.
Außen würde ich es aber nicht benutzen. Da bevorzuge ich persönlich dann doch lieber ein richtiges industriell beschichtetes Tuch.
Um flache Arbeiten, wie z.B. Untersetzer, Tischsets, Geschenkanhänger oder Wimpelketten vor Verschmutzung zu schützen, ist Lamifix, welches es mit matter oder glänzender Oberfläche gibt, ideal.


Ganz wichtig: beim Bügeln immer ein Tuch zwischen Folie und Bügeleisen zu legen. Danach gut auskühlen lassen. Dann hat man viel Freude an seiner kreativen Arbeit.

Wollt Ihr es mal ausprobieren?
Beide Sorten Lamifix gibt's hier.

11. April 2017

Designnäherin für Caro Nähseum's KänguBag

Wer gelegentlich auf meiner privaten Facebookseite vorbeischaut, hat es bestimmt mitbekommen.
Ich durfte als Designnäherin für die kleine KänguBag von Caro's Nähseum mitwirken.
Caro ist in Mecklenburg-Vorpommern zu Hause und zeigt Ihre Arbeiten auf Märkten. Mittlerweile hat sie auch einen Laden. Für die meisten von Euch ist aber der bequemere Weg zu ihr der DaWanda Shop.
Doch nun zurück zur KänguBag. Bei der KänguBag handelt es sich um ein ebook für eine Tasche in vier Größen mit und ohne Reißverschluss. Sie erinnert sehr an Sweetshirts mit Känguruh-Taschen, in die man von beiden Seiten hineingreifen kann.
Ich habe die kleine XS genäht.
Beim Aussuchen der Stoffe - die Wahl viel mal wieder auf einen Organic Cotton Canvas und Kunstleder - kam mir die Idee, eine Tasche für meine Mutter zu nähen. Sie hat zu Ihrem 86. Geburtstag nämlich schon eine Geldbörse aus eben diesen Stoffen bekommen. Und so passt das Ganze als Set zusammen. Die kleine XS ist groß genug, um alles aufzunehmen, was sie braucht, wenn Sie zu Ihrem Frauentreff geht.
Eigentlich ist die KänguBag für Gurtbänder ausgelegt. Aber für eine 86jährige und für diese Stoffe fand ich das nicht wirklich gut und so habe ich kurzerhand aus dem Kunstleder, welches auch bei der Tasche selbst zur Anwendung kam, Henkel genäht.
Das Henkelnähen hat genauso lange gedauert, wie die Tasche nähen *lach*.
Aber so ist das ja recht oft beim Nähen. Das Gedöns drumherum dauert genauso lange, wenn nicht gar länger, als das Eigentliche.
So und nun kann Muttertag kommen.
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