7. Oktober 2017

Was hat der Juki-Test ergeben?

Für mich persönlich ganz viel.
Es war für mich das erste Mal, dass ich ein Produkt testen durfte und das über einen Zeitraum von 3 Monaten. Das war echt super. Denn der erste Eindruck ist zwar entscheidend, aber beim genaueren Begutachten, ergibt sich manchmal ein anderes Bild.
Wie Ihr aus meinem ersten Testbericht entnehmen konntet, war ich vom Stichbild und der einfachen Bedienbarkeit von Anfang an begeistert. Denn auch ich gehörte zu denen, die großen Respekt vorm Einfädeln insbesondere der Untergreiferfäden hatten. Aber auch das ist mit der Juki wirklich nicht schwer. Die Bedienungsanleitung, die ich anfangs erst einmal von vorn bis hinten gelesen habe, ist mittlerweile in weite Ferne gerückt.
Meine ersten kleinen Arbeiten mit der Juki konntet Ihr diesem Bericht entnehmen.
Und auch weitere aufwändigere Arbeiten gab's im Zwischenbericht.
Hier erwähnte ich zum Schluss, dass ich im letzten Monat nichts spezielles zum Nähen mehr vor hatte, sondern sehen wollte, wie und ob sich die Maschine in meinen normalen Nähalltag integriert.
Und was soll ich Euch sagen, sie hat das voll und ganz getan. Denn nun ist Folgendes passiert:
Bei meinen Arbeiten verschwinden in aller Regel die Versäuberungsnähte, für die die MO-654DE zuständig war, im Inneren. Und da sie ihre Arbeit ohne Beanstandungen erledigt hat, habe ich weitergearbeitet und prompt vergessen, Fotos von den Nähten zu machen. Erst nachdem die Arbeiten fertiggestellt waren, habe ich sie fotografiert. Das spricht doch ganz ohne Zweifel für die Juki.
Eines dieser Vergessenen ist dieses Aufbewahrungskörbchen, welches ich für mich genäht habe. Da ich beim Triangle-Quilt-Along (Bernina Blog) mitmache und die ganze Aktion über ein Jahr dauert, brauche ich einen Ort, wo meine Dreiecke, von denen jeden Monat welche genäht werden, lagern können.
Vorgestellt habe ich es Euch bereits letzte Woche mit drei weiteren Projekten, die dazu gehören. Denn alle sind mit Dateien, die es ab sofort beim nähPark Diermeier gibt, bestickt worden.
Mein Fazit zur Juki MO-654DE:
  • sie arbeitet in angenehmer Lautstärke
  • sie ist leicht und gut zu bedienen
  • ihr Stichbild ist sauber und ordentlich
  • sie ist klein und kompakt
      -  schlechtes Nählicht
      -  Pedalschnur könnte ein wenig länger sein
Die Pluspunkte überwiegen deutlich, weshalb ich sie gern empfehlen kann.
Das Ende vom Lied:
Ich habe das Maschinchen nicht wieder eingepackt und zurück geschickt, sondern sie ist einfach auf ihrem Gastplatz stehen geblieben. Und ich freue mich jeden Tag aufs Neue, dass ich sie so ausgiebig testen durfte und dass ich sie am Ende auch gekauft habe.





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